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Bei Xavi reyes tragen die männlichen Model durchsichtige Kleider mit Spitze. Foto: Jörg Carstensen

Bei Xavi reyes tragen die männlichen Model durchsichtige Kleider mit Spitze. Foto: Jörg Carstensen

Mode

Lack und Leder bei der Fashion Week in Berlin

Körper, die wirkten wie in Lack gegossen, viel Bein und nackte Füße - das gab es am Donnerstag auf der Fashion Week in Berlin zu sehen. Letzteres allerdings nicht ganz freiwillig.

Berlin. Mit viel Lack und Spitze ist die

Fashion Week am Donnerstag (21. Januar) in Berlin weitergegangen. Das Label Marina Hoermanseder zeigte auf gleich zwei Stockwerken im Kronprinzenpalais ihre Kollektion für Herbst und Winter. Die war zwar stilvoll, bisweilen aber nicht ganz jugendfrei.

Einzelne lackartig wirkende Stücke sahen aus, als hätte jemand vorher den Abdruck eines weiblichen Oberkörpers genommen - mit sich deutlich abzeichnender Brust. Dazu trugen die Models enge Röcke mit Lederschnallen - und so hohe Schuhe, dass sich eine der Frauen ihrer Highheels entledigen und barfuß weiterlaufen musste.

Zuvor zeigte bereits der spanische Designer Xavi Reyes extravagante Kreationen: Er kleidete selbst seine männlichen Models in helle und teils durchsichtige Kleider mit Spitze. Der Modemacher aus Madrid, der sich besonders von Jugend und Straßenkultur inspirieren lässt, setzte dabei auf Farben wie Weiß, Hellblau oder Beige.

Anders ging es am Nachmittag bei Dimitri zu: Die Models trugen zumeist coole, elegante und vor allem dunkle Kleider. Auch sie zeigten angesichts der Herbst- und Wintermode recht viel Bein.

Am Vorabend hatte unter anderem der Berliner Designer Guido Maria Kretschmer seine Kollektion präsentiert und dabei ein Model zusammen mit zwei Kindern über den Laufsteg am Brandenburger Tor geschickt. Bei der Marke Sportalm war am Dienstag bereits ein Baby auf dem Catwalk zu sehen gewesen.

Die Mercedes-Benz Fashion Week läuft seit Dienstag und endet am Freitag (22. Januar). 38 Marken kehren nach Angaben des Veranstalters bis dahin auf die Bühne zurück, neun feiern ihr Debüt. Am Rande der Schauen finden zahlreiche Events und einige Messen statt.

Die Streetwear-Schau Bread & Butter war in diesem Jahr allerdings nicht dabei. In ihrer bisherigen Location im früheren Flughafen Tempelhof sind derzeit Flüchtlinge untergebracht. Neueigentümer Zalando kündigte aber ein Comeback der Messe Anfang September an anderer Stelle in Berlin an.

dpa


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