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Rosalie Thomass als Marie (l) und Kaori Momoi als Satomi in dem Film «Grüße aus Fukushima».

Rosalie Thomass als Marie (l) und Kaori Momoi als Satomi in dem Film «Grüße aus Fukushima». © Hanno Lentz/Majestic

Film

"Grüße aus Fukushima": Die Überlebenden der Atomkatastrophe

Am 11. März 2011 wurde die japanische Präfektur Fukushima verwüstet: Erst ein Erdbeben, dann ein Tsunami und schließlich eine Atomkatastrophe. Rund 18 500 Menschen starben.

Berlin. Nun setzt die Regisseurin Doris Dörrie den Toten ein filmisches Denkmal.

"Grüße aus Fukushima" erzählt in Schwarz-Weiß-Bildern die Geschichte einer jungen Deutschen, gespielt von Rosalie Thomass, die mit einer alten Geisha in deren zerstörtes Haus zurückkehrt. Beide Frauen kämpfen mit ihren Erinnerungen - Marie trauert ihrer großen Liebe nach, die Japanerin Satomi kann den Tod ihrer Geisha-Schülerin nicht verwinden.

Dörrie hatte die Region ein halbes Jahr nach dem Unglück besucht. Auf die Idee zu dem Film brachte sie ein alter Mann, den sie dort sah und der fassungslos auf den Trümmern seines Hauses stand.

(Grüße aus Fukushima, Deutschland 2016, 102 Min., FSK ab 12, von Doris Dörrie, mit Rosalie Thomass, Kaori Momoi und Moshe Cohen)

dpa


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