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Film

Devid Striesow glänzt als "Transpapa"

Das in der Kunst selten behandelte Thema der Transsexualität beleuchtet die Regisseurin Sarah-Judith Mettke in ihrem Spielfilm-Debüt "Transpapa" mit sicherem Gespür für Publikumswirksamkeit.

Berlin. Die Geschichte kommt erfreulicherweise ganz ohne dumpfe Klischees aus. Feinfühlig erzählt Mettke, wie die pubertierende Maren (Luisa Sappelt) versucht, zu verstehen, dass ihr Vater (Devid Striesow), den sie lange nicht gesehen hat, jetzt als Frau lebt und Sophia heißt. Die vorsichtige Annäherung der beiden provoziert viele komische und einige melancholische Momente und trifft sensible Zuschauer mitten ins Herz. Der aus Erfolgsfilmen wie "Die Fälscher" und "Yella" bekannte Schauspieler Striesow und seine Filmpartnerin Sappelt fesseln mit emotionsstarken Charakterporträts und sorgen damit für eine geradezu nervenaufreibende Spannung.

(Transpapa, Deutschland 2012, 90 Min., FSK ab 12, von Sarah-Judith Mettke, mit Devid Striesow, Luisa Sappelt, Horst Sachtleben, Sandra Borgmann)

dpa


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