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Lektion zwei

Gute Schuhe sind die beste Investition

Wer Joggen als Sport wählt, hat den Vorteil, dass er keine teure Ausrüstung benötigt. Aber ein paar Dinge sollten Sie sich leisten!
Der richtige Laufschuh ist wichtig.

Detlef Seeska berät Kunden intensiv – denn der richtige Laufschuh ist enorm wichtig.

© Nancy Heusel

Detlef Seeska ist Diplom-Sportlehrer und Inhaber von „Dets Laufshop“ in der Lavesstraße (City). In diesen Tagen haben er und seine Kollegen alle Hände voll zu tun. Denn das Unternehmen „Fit in den Frühling“ treibt viele Menschen in die Sportgeschäfte. Die Rechnung muss nicht riesig ausfallen: Ordentliche Laufschuhe sind Pflicht – alles Weitere gehört zur Kür.

Die Schuhe: Jedes Jahr wird eine Fülle von neuen Modellen auf den Markt gebracht. Das macht es schwer, in diesem Dschungel den richtigen Schuh zu finden. Seeska hat eine Lösung: Jeder Kunde muss für einige Minuten aufs Laufband – sein Laufstil wird analysiert. „So können wir feststellen, wo mögliche Schwachstellen sind – und den optimalen Schuh finden.“ Denn die Füße werden beim Joggen extrem beansprucht: Auf einer Strecke von einem Kilometer hat ein Läufer rund 500-mal Bodenkontakt. Eine enorme Belastung für Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen. „Ein guter Schuh mit entsprechend verstärkter Sohle kann eine Fehlstellung wie zum Beispiel einen Senk-Spreiz-Fuß ausgleichen“, erklärt Seeska. Nur bei Extremfällen sollte man sich Gedanken über orthopädische Einlagen machen. Kostenpunkt: 100 bis 120 Euro sollte der Laufanfänger investieren.

Die Kleidung: Treibt der Mensch Sport, dann schwitzt er. Im Idealfall nimmt die Bekleidung den Schweiß auf und leitet ihn an die Außenseite weiter. Die perfekte erste Lage auf der Haut sollte aus Kunstfasern bestehen. „Sie transportieren nicht nur Feuchtigkeit schnell von der Körperoberfläche weg, sondern sind auch angenehm zu tragen und pflegeleicht“, so Seeska. Ein Funktionshemd gibt es schon ab 30 Euro. Sweatshirts kosten rund 60 Euro, und Windjacken gibt es für etwa 100 Euro. Der Clou bei manchen Modellen: Unter der Achsel wurde an Stoff gespart – das sorgt für Luftzirkulation.

Die Pulsuhr: Viele Jogger drehen heutzutage mit einem Pulsmesser ihre Runden und überprüfen so regelmäßig ihre Herzfrequenz. Gerät diese in einen zu hohen oder zu niedrigen Bereich, schlägt die Uhr Alarm. Eine Pulsuhr schützt also nicht nur vor Überlastung, sondern hilft auch, effektiver zu trainieren. Eine einfache Pulsuhr für Anfänger bekommt man schon ab 40 Euro. Man kann aber auch bis zu 500 Euro investieren. „Das liegt an dem riesigen Angebot von Zusatzfunktionen“, erklärt Seeska. Aber sie werden häufig gar nicht genutzt. Wichtiger: Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit zählen!

von Antonia Schulze-Borges


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