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Gut für das Immunsystem: Wirsing bietet wichtige Vitamine und lässt sich in der Küche vielseitig einsetzen.

Gut für das Immunsystem: Wirsing bietet wichtige Vitamine und lässt sich in der Küche vielseitig einsetzen. © Holger Hollemann

Ernährung

Starkes Blatt: Wirsing ist gut für das Immunsystem

Frischer Wirsing tut dem Körper viel Gutes - er wirkt positiv auf das Immunsystem und stärkt gleichzeitig die Nerven. Grund ist vor allem der hohe Gehalt an Vitaminen und Ballaststoffen. Praktischerweise lässt sich die Kohlsorte vielseitig in der Küche verwenden.

Bonn. Wirsing wirkt im Körper doppelt positiv: Der Kohl stärkt Immun- und Nervensystem. Ersteres liegt an seinem hohen Vitamin-C-Gehalt - schon etwa 200 Gramm Wirsing decken den Tagesbedarf. Außerdem enthält Wirsing viel Vitamin B6, das gut für Eiweißverdauung sowie Aufbau und Schutz des Nervensystems ist.

In dem Kohl, der auch Wirsching, Welschkraut, Börschkohl und Savoyer Kohl genannt wird, stecken laut dem Verbraucherinformationsdienst aid auch die Provitamine A und E, Folsäure, Kalium, Kalzium und Eisen. Ebenfalls enthalten: wertvolle Ballaststoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe.

Frischer Wirsing lässt sich daran erkennen, dass er beim Schütteln rasselt. Er schmeckt als Rohkost im Salat, zu Pasta, in einer Quiche, im Risotto oder aus dem Wok. Für eine Gemüsebeilage den in feine Streifen geschnittenen Kohl drei bis vier Minuten in kochendem Salzwasser garen, dann abschrecken und abtropfen lassen. Danach in Butter anbraten, bis der Wirsing leicht gebräunt ist, und ihn mit Salz und Pfeffer würzen. So lässt er sich beispielsweise mit Tomaten, Rosinen und Pinienkernen kombinieren. Auch Pilze, Kapern und Meeresfrüchte passen zum Wirsing. Als Gewürze eignen sich Kümmel, Nelken, Koriander, Muskat und Knoblauch.

dpa


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