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Gastgeber: Olga Witzke und Soterios Tsitates im "Elio"

Gastgeber: Olga Witzke und Soterios Tsitates im "Elio"© Nancy Heusel

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Griechische Küche

Elio

Fast wie ein Kurztrip an die Ägais: Im griechischen Restaurant „Elio“ in der Oststadt genießen die Gäste vorzügliche griechische Küche im edlen Ambiente.

Ambiente
Adios Spanien, Kalimera Griechenland! Nach vier Jahren ist aus der spanischen Tapas-Bar „Eviva“ das griechische Edel-Restaurant „Elio“ geworden. Das Ergebnis nach sechs Monaten Umbauphase kann sich sehen lassen: Die Wandfarbe wechselt zwischen Lila, Flieder und Weiß, die Stühle sind dunkel, die Sitzflächen dazu weiß. Außerdem hängen Retro-Kronleuchter von der Decke, auf einem Flachbildschirm werden Mittelmeer-Impressionen eingespielt: Mit einer Tapas-Bar hat das „Elio“ (auch gastronomisch) nichts mehr zu tun – auch wenn der Besitzer (ein Grieche!) geblieben ist.

Publikum
Das „Elio“ hat kurz vor Weihnachten eröffnet und sich schon jetzt einen festen Platz bei den Listern und Oststädtern erobert. Und das, obwohl das bekannte griechi- sche Restaurant „Anesis“ nur gut 70 Schritte entfernt liegt. Wer am Wochenende ins „Elio“ möchte, sollte vorbestellen. An diesem Abend sind es vor allem junge Leute, die speisen. An unserem Nachbartisch lässt es sich aber auch ein älteres, gutsituiertes Ehepaar aus der Nachbarschaft bei einer Flasche Rotwein und mehreren Vorspeisen schmecken.

Service
Mit der Speisekarte wird ein gut gekühlter Ouzo gereicht. Kompetent sind die Damen im Service: Auf ihre Weinempfehlung kann sich der Gast verlassen, wie sich später herausstellt. Das Essen kommt zeitnah – und wird stets mit einem Lächeln serviert. Auch auf nette Details legt man Wert. Der Gast findet weiße Stoffservietten auf seinem Platz vor.

Essen & Trinken
Das „Elio“ setzt auf die typische griechische Küche mit Meeresfrüchten und Fleisch (Lamm, Schwein, Rind), reichlich Gemüse (aus dem Backofen), Weißbrot und viel Olivenöl. Wer nicht genug davon bekommen kann, für den steht noch eine Flasche mit hochwertigem Olivenöl auf dem Tisch. Wir entscheiden uns für einen leichten Aufgalopp mit einem kalt-warmen Vorspeisen-Mix: Zucchini, eingelegte Paprika, Fetakäsewürfel, pikantes Tomatenragout, Zaziki, Pepperoni, Tintenfische, Shrimps. Als einzig warme Vorspeise machen wir überbackenen Schafkäse aus. Der Teller ist schnell leer, es gibt nichts zu beanstanden. Zufrieden lehnen wir uns das erste Mal zurück – und freuen uns auf die Hauptgerichte. Die bestehen aus einem Fischfilet-Teller und mit Schafskäse gefülltem Schweinefilet.

Zum Fisch: Hier finden wir Goldbrasse, Garnelen, Thunfisch in bestens zubereiteter Menge – und einen Lachs in einer so fantastischen Qualität, wie er uns schon lange nicht mehr vorgesetzt wurde. Dazu gibt es leckere Limonenkartoffeln und gegrilltes Gemüse (Zucchini, Paprika, Tomate). Beim Schweinefilet überrascht auf den ersten Blick die fulminante Größe des Stücks. Aber auch der Geschmack stellt uns sehr zufrieden, denn das Fleisch ist schön zart und passend gewürzt. Dazu wird ebenfalls gebratenes Gemüse gereicht, bissfest zubereitet – alles hervorragend.

Beim Wein sind wir der Bedienung dankbar für ihre Empfehlung: der „Alexis Imiglikos“ (vier Euro für 0,2 Liter) ist ein Rotwein mit intensivem Aroma, das nach Kirsche, Beere und auch ein bisschen nach Tabak schmeckt. Erfrischend und mit lebhafter Blume der weiße „Bartari Moschofilero“ von 2007 für 4,90 Euro. Die Weine erreichen das Niveau unserer Gerichte.

Ist es das Geld wert?
Griechische Küche und Feinschmeckerei sind weitläufig als Gegensätzlichkeiten bekannt. Wir aber haben ausgezeichnet gegessen und gehen bei rund 55 Euro mit einem guten (Magen-)Gefühl nach Hause.

Fazit
Hellas! Das „Elio“ in der Oststadt beschert ein paar Urlaubsstunden mitten in der Großstadt: einfach griechisch.

Besonderheiten

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Zahlung in bar und per EC möglich

Das Restaurant „Elio“ in der Oststadt im Branchenführer


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