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DER GASTGEBER: Björn Günther leitet dasSteak- und Kartoffelhaus Kampe - und erfindet auch Zeit für einen Plausch auf dergroßen Sommerterrasse.

DER GASTGEBER: Björn Günther leitet das Steak- und Kartoffelhaus Kampe - und er findet auch Zeit für einen Plausch auf der großen Sommerterrasse.© Rainer Droese

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Deutsche Küche

Auf ein saftiges Steak zu Kampe nach Bothfeld

Ein Steakhaus, in dem auch Vegetarier das Richtige finden, findet man nicht überall. Aber in Bothfeld: Im Steak- und Kartoffelhaus Kampe gibts große Portionen und gute Küche!

Ambiente
Durch das Restaurant ziehen sich in Kombination mit viel Weiß verschiedene Rottöne – auf Wänden, Tischdecken, Servietten, sogar die frischen Blumen sind rot. Mit den dunklen Stühlen und den dunkelbraunen Dielen wirkt das ganze Ambiente des Steak- & Kartoffelhauses im Stadtteil Bothfeld modern und sehr harmonisch aufeinander abgestimmt.

Durch den vorderen Speiseraum schlängelt sich eine offene Bar, an der der Gast entspannt einen Cocktails trinken kann. Zum Lokal gehört außerdem eine Terrasse mit 100 Plätzen, die zu beiden Straßenseiten mit einer Glaswand abgeschirmt ist. Der Name des Restaurants (Kampe) leitet sich übrigens von der Straße „Im Heitkampe“ ab, an der es liegt.

Publikum
Bei unserem Besuch am frühen Sonnabendabend sind diverse Tische auf der Terrasse bereits belegt. Hier feiert unter anderem eine zehnköpfige Geburtstagsgesellschaft, die den Auftritt von Jogis Jungs bei der Fußball-Weltmeisterschaft noch einmal nachbespricht. Ansonsten sehen wir einen bunten Stadtteilmix: junge Paare, befreundete Pärchen, Senioren.

Service
Wir freuen uns gleich zu Beginn über einen kleinen Gruß aus der Küche – frisches Zwiebelkrustenbrot mit zweierlei Dip und Gänseschmalz. Besonders lecker: der grüne Paprika-Dip. Die beiden jungen Damen, die uns bedienen, sind flink und freundlich. Auffällig: Obwohl fast zeitgleich 15 Essen bestellt werden, muss kein Gast lange auf seine Speise warten. Die Abläufe in der Küche scheinen eingespielt.

Essen und Trinken
Die Küche setzt auf argentinische Steakvarianten, hat aber auch eine große Auswahl Tapas im Angebot. Dazu gibt es „Empfehlungen zur Sommerzeit“ wie Riesengarnelen und diverse Kartoffel-Gerichte, die „Kartoffelallerlei“ heißen.

Wir beginnen mit hausgemachter Tomatensuppe und Gulaschsuppe (jeweils 4,50 Euro). Die Tomatensuppe verfeinert der Koch mit einer Sahnehaube, die pikante Gulaschsuppe enthält erfreulich viel Fleisch. Beide Vorspeisen entsprechen voll unseren Erwartungen.

Das vegetarische Kartoffelgratin mit Spinat (elf Euro) ist tadellos, alle Aromen sind gut definiert, und von der Portion her ist es auch recht üppig. Freude macht ebenso die zweite Hauptspeise des Abends, das Pariser Pfeffersteak (21 Euro). Dahinter verbirgt sich ein medium gebratenes argentinisches Rumpsteak in pikant-sämiger Pfeffersauce. Die grünen Bohnen in Speckmantel und die Kroketten sind zwei gut abgestimmte Begleiter. Das Rumpsteak ist erfreulich saftig, zart und zum Glück kaum blutig. Über die grünen Bohnen mit krossen Speckstreifen hat die Küche noch gelbe Sambalsauce geträufelt, was bei der ausreichenden Menge Pfeffersauce beinahe eine Spur zu viel des Guten ist.

Das tolle Essen runden wir mit einem ganz und gar bodenständigen Getränk ab: einem herrlich gekühlten Bier (0,3 Liter 2,40 Euro).

Fazit
Hinter den weitläufig bekannten Steakhausketten Blockhouse oder Maredo braucht sich das Steakhaus Kampe nicht zu verstecken. Die Küche ist fit und versteht ihr Handwerk.

  • Für Kinder geeignet
  • Hunde willkommen
  • Barrierefrei, aber keine Behindertentoilette
  • Raucherzimmer
  • bar, EC, alle Karten außer Amex

Steak- und Kartoffel-haus Kampe
Im Heitkampe 47
30659 Hannover

0511/6405171

www.steakhaus-kampe.de

Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 12 bis 15 Uhr/17 bis 24 Uhr, So. 12 bis 23 Uhr.


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