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Die Anzahl der Gerichte, die sich mit Kartoffeln kochen kann, ist nahezu unbegrenzt und häufig auch sortenabhängig. Die gängisten Variationen hat Claudia Kersting für Sie zusammengestellt.

Das Bamberger Hörnchen darf eine Schärpe tragen. Diese Sorte wurde zur „Kartoffel des Jahres 2008“ gekürt. Das Bamberger Hörnchen ist eine alte Kartoffelsorte, die vom Aussterben bedroht ist. Es stammt aus Franken und wird dort auch „Bamberger Hörnla“ oder„Bamberger Hörnle“ genannt.

Die Kartoffel ist erstaunlich, auch was ihre Inhaltsstoffe angeht. Schon 100 Gramm enthalten 17 Milligramm Vitamin C – das ist mehr als in mancher Südfrucht. Kartoffeln stärken so die Abwehr und beugen Grippe und anderen Infekten vor.

Kroketten sind eigentlich nur eine handfestere Form von Kartoffelpüree, der Grundsubstanz für ihre Herstellung. Das gilt auch für die beiden franzöischen Varianten, den Pommes Dauphines und den Pommes Duchesses.

Rohe Kartoffeln werden geschält, in Streifen geschnitten und frittiert. Ursprünglich stammen sie aus Belgien – das ist nicht nur eine Erfindung von Asterix.

Kartoffelbrei gehört zu der ersten festen Nahrungsbestandteilen für kleine Kinder. Er begleitet sie selbst noch in Geschichten, wie bei Bibi Blocksberg, der keinen Hexe, die auf ihrem Besen namens "Kartoffelbrei" reitet.

Pellkartoffeln sind mit Schale gekochte Kartoffeln. Kartoffelfans schwören darauf, dass es viel gesünder sei Pellkartoffeln zu essen, weil man mit dem Schälen die wichtigesten Inhaltsstoffe der Kartoffel entfernt.

Sie heissen auch Röstkartoffeln, Schmorkartoffeln oder auch pommes sautées, je nachdem, ob sie aus rohen oder gekochten Kartoffeln hergestellt werden. Auf jeden Fall aber sie eine beliebte Beilagen und lassen sich mit vielen Gerichten kombinieren.

Knödel sind eigentlich nur eine Grundsubstanz für die die vielen Verfeinerungen, die man mit ihnen anstellen kann. Sie können mit diversen Substanzen wie Pflaumen beispielsweise gefüllt werden. Die einfachste Zubereitungsart sind gekochte Knödel.

Puffer gehört zu den Kartoffelgerichten mit vielen Variationen. Häufig werden sie mit Apfelmus oder Zucker serviert. Im Judentum haben Puffer einen zentralen Platz zum Lichterfest Chanukka und sind unter dem Namen "Latkes" bekannt.

Für Kartoffelgratin eignen sich am besten festkochende Kartoffeln. Das Wort Gratin stammt aus dem Französischen und taucht im 16. Jahrhundert zum ersten Mal auf. Seinen Ursprung hat es in dem Verb gratter – kratzen, wobei das Festgebackene gemeint war, das man abkratzen konnte.

Dünne Kartoffelscheiben werden frittiert oder gebacken und nach Belieben gewürzt. Über die Entstehung gibt es zwei Versionen. Kartoffelchips wurden vermutlich 1853 von George Crum, einem Koch des Hotels Moon Lake Lodge im US-amerikanischen Saratoga Springs, erfunden.

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