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Ein Straußenei entspricht mehr als zwanzig normalen Hühnereiern.

Ein Straußenei entspricht mehr als zwanzig normalen Hühnereiern. © Florian Schuh

Ernährung

Wenn es etwas mehr sein darf: Straußenei in Kuchen oder Creme

Kein Vogel legt größere Eier als der Strauß. Und in der Küche kann man die runden Riesen eigentlich genauso gut verwenden wie Hühnereier. Vor allem für Süßes sind sie besonders gut geeignet.

Berlin. Straußeneier sind in der Küche noch immer etwas Besonderes. Sie eignen sich vor allem zum Backen oder für Süßspeisen wie eine Creme, erklärt die Straußenzüchterin Cornelia Pfeiffer. Geschmacklich merke man kaum einen Unterschied zum Hühnerei.

"Aber die Straußeneier sind in Speisen besonders fluffig", sagte Pfeiffer dem dpa-Themendienst auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Sie machten Kuchen luftig-locker und eine Dessertcreme fluffig. Außerdem ist das Gelb des Dotters sehr intensiv. "Deshalb ist ein Straußenei zum Beispiel beliebt für eine Zitronencreme - da unterstützt es Konsistenz und Farbe."

Allerdings passt ein Straußenei nicht immer - sinnvoll ist es nur, wenn man eine große Menge braucht. Denn ein Straußenei entspricht - je nach Größe - mehr als zwanzig normalen Hühnereiern. Zum Öffnen kann man ein Loch hineinbohren und mit einem Strohhalm einen Unterdruck erzeugen - dann fließt das Innere heraus. Wer die Schale nicht im Ganzen braucht, der klopft sie einfach auf und schlägt das Ei über eine Schüssel auf.

dpa


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