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Der Fotograf Oleg Farynyuk bietet schwarz-weiße Porträtfotos auf Glasplatten nach einer mehr als 150 Jahre alten Methode an. Der Ukrainer benutzt das Mitte des 19. Jahrhunderts erfundene Kollodium-Nassplatten-Verfahren.

Der Fotograf Oleg Farynyuk bietet schwarz-weiße Porträtfotos auf Glasplatten nach einer mehr als 150 Jahre alten Methode an. Der Ukrainer benutzt das Mitte des 19. Jahrhunderts erfundene Kollodium-Nassplatten-Verfahren. © Oleg Farynyuk

Tourismus

Glasplatten-Fotos und Winter-Metal: Tipps für Trips

Nostalgiker können sich den Winter mit einem Trip nach Berlin verkürzen. Hier stellt ein Fotograf Bilder wie vor 150 Jahren her. Auch Heavy Meatl- und "Star Wars"-Fans kommen auf ihre Kosten bei den ersten Wacken Winter Nights und Jedi-Sportkursen in New York.

Porträtfotos wie vor 150 Jahren in Berlin

Schwarz-weiße Porträtfotos auf Glasplatten nach einer mehr als 150 Jahre alten Methode bietet der Fotograf Oleg Farynyuk in Berlin an. Der Ukrainer benutzt das Mitte des 19. Jahrhunderts erfundene Kollodium-Nassplatten-Verfahren. Eine Glasplatte wird dabei mit der speziellen Kollodium-Flüssigkeit behandelt, in die mannsgroße Kamera eingelegt, kurz belichtet und anschließend in der Dunkelkammer entwickelt. Wer mag, kann dem

Fotografen bei der Entstehung seines Fotos über die Schulter schauen. Kollodium-Fotografien seien außergewöhnlich scharf und hochauflösend, schreibt Farynyuk auf seiner Internetseite - und mit moderner Technik kaum nachzumachen.

Zum ersten Mal Wacken Winter Nights

Die Macher des legendären Heavy-Metal-Sommerfestivals in Wacken haben sich jetzt etwas Neues für die kalte Jahreszeit ausgedacht: Vom 10. bis zum 12. Februar 2017 sollen die

Wacken Winter Nights zum ersten Mal für ein Wochenende Publikum in die Gemeinde im Kreis Steinburg locken. Auf einem Freigelände (nicht das Open-Air-Sommergelände) in Wacken werde eine Art bunter, mittelalterlicher Wintermarkt wie ein Dorf aufgebaut mit Varieté-Theater, Eispalast, Märchenwald und viel Musik. Unter anderem mit dabei: Subway to Sally, Saltatio Mortis, Russkaja, Mono Inc. und Tanzwut.

Sechs antike Häuser in Pompeji wiedereröffnet

In der Unesco-Welterbestätte Pompeji sind sechs antike Häuser wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie befinden sich an der Via dell'Abbondanza, einer der Hauptstraßen der zerstörten Stadt. Darauf macht die Italienische Zentrale für Tourismus Enit aufmerksam. So sind zum Beispiel die Walkerei des Stephanus und das Haus des Efebo mit seinen Mosaikböden und Fresken wieder für Besucher offen. Das antike Pompeji ging im Jahr 79 nach Christus durch einen Ausbruch des Vulkans Vesuv unter.

"Star Wars"-Workout: New Yorker schwitzen wie die Jedis

Wer noch immer nicht genug vom Rummel um den neuen "Star Wars"-Film hat, der kann in New York nun auch noch Sport machen wie ein echter Jedi. Die Fitnesskette New York Sports Club bietet neuerdings

"Awaken Your Inner Force"-Kurse an (etwa: Wecke deine innere Stärke), in Anspielung an den Titel des neuen Films "Das Erwachen der Macht". Unter anderem mit Laserschwertern werde bei den 45 Minuten langen Kursen der ganze Körper trainiert und gekräftigt, teilt die Fitnesskette mit. Frauen und Männer können teilnehmen, "Star Wars"-Vorkenntnisse braucht es keine.

Nationalparkgebühren in Kenia sollen sinken

Der Eintritt in Kenias Nationalparks wird günstiger: Die Gebühren sollen ab Juli 2016 von maximal 90 Dollar auf 60 Dollar (rund 55 Euro) sinken. Das kündigte Staatspräsident Uhuru Kenyatta an, wie das Kenya Tourism Board meldet. Um den Tourismus anzukurbeln, entfällt ab 1. Februar außerdem die Visagebühr für Kinder unter 16 Jahren. Zudem sind mehrere Infrastrukturprojekte geplant, etwa der Ausbau des Flughafens von Malindi. Kenias Tourismus litt zuletzt unter den Attentaten der Terrormiliz Al-Shabaab.

dpa


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