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Der Eintritt in die vom Kenya Wildlife Service verwalteten Parks kostet nur noch maximal 70 Dollar (rund 63 Euro). Auch die Gebühren für die Besteigung des Mount Kenya sind laut Informationen des Fremdenverkehrsamtes gesunken.

Der Eintritt in die vom Kenya Wildlife Service verwalteten Parks kostet nur noch maximal 70 Dollar (rund 63 Euro). Auch die Gebühren für die Besteigung des Mount Kenya sind laut Informationen des Fremdenverkehrsamtes gesunken. © Ulrike Koltermann

Tourismus

Reise-News: China-Visum teurer, Mount Kenya günstiger

Kenia will mehr Touristen anlocken und hat dafür die Eintrittspreise für seine Nationalparks gesenkt. Eine Reise nach China ist dagegen teurer geworden. Für ein Visum sind 30 Euro mehr zu zahlen. Neues gibt es auch aus Dubai und Laos.

China-Visum verteuert sich auf rund 125 Euro

Das Visum für China ist teurer geworden: Touristen zahlen seit dem 14. März insgesamt 125,45 Euro. Bislang waren es 95,45 Euro. Laut einer Mitteilung des chinesischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main wurden die Konsulargebühren im Schengenraum auf 60 Euro vereinheitlicht. Bisher betrug die reine Visumgebühr für deutsche Touristen und Geschäftsreisende nur 30 Euro. Hinzu kommt eine Servicegebühr von 65,45 Euro, die sich bereits im vergangenen Jahr verdoppelt hat. Somit erhöht sich der Gesamtbetrag um 30 Euro.

Dubai stellt Regeln für Vermietung privater Ferienapartments auf

Dubai reguliert die Vermietung von Ferienwohnungen und Ferienhäusern stärker. Wer in dem Emirat künftig eine Immobilie an Gäste vermietet, muss dies über einen von Dubai Tourism lizenzierten Dienstleister tun. Dieser sei verantwortlich für die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, Beschwerden, Wartung und die Verfügbarkeit von Zusatzleistungen und Services, erklärt das Dubai Department of Tourism & Commerce Marketing (DTCM). Urlaubern soll damit eine garantierte Qualität geboten werden.

Geplant ist, dass Kontrolleure die registrierten Immobilien regelmäßig überprüfen. Dabei sollen die Angebote eine Klassifizierung als "Standard" oder "Deluxe" bekommen. Bislang wurden 57 Dienstleister von Dubai Tourism lizenziert und mehr als 1600 Immobilien registriert, so das DTCM.

Eintrittspreise für Nationalparks in Kenia sinken

Kenia hat Details zu den Preissenkungen für die Nationalparks des Landes mitgeteilt: Seit März zahlen Reisende nur noch maximal 70 Dollar (rund 63 Euro) in den vom Kenya Wildlife Service verwalteten Parks. Ab Juli sinkt die Gebühr auf höchstens 60 Dollar (rund 54 Euro). Für die Schutzgebiete Amboseli und Nakuru waren bislang 80 Dollar fällig. Tsavo East, Tsavo West, Kora und Meru kosteten bisher 75 Dollar. Auch die Gebühren für die Besteigung des Mount Kenya seien gesunken, so das Fremdenverkehrsamt. Durch die Preissenkungen will Kenia den Tourismus ankurbeln, der in letzter Zeit unter Attentaten der Terrormiliz Al-Shabaab gelitten hat.

Malaria tritt zunehmend auch in höheren Lagen auf

Lange Zeit galt für Afrika-Reisende: Ab einer Höhe von etwa 2000 bis 2500 Metern über dem Meer muss man sich um Malaria keine Sorgen machen, weil es in diesen Höhenlagen kaum Mücken gibt. Doch Touristen sollten sich darauf nicht mehr verlassen, warnt das Centrum für Reisemedizin. Durch die klimatische Erwärmung dehnten sich die Malaria-Übertragungsgebiete zunehmend in größere Höhen aus. Experten sprechen von "Highland-Malaria". Um sich gegen Mücken zu schützen, sollten Reisende nachts unter Netzen schlafen und sich tagsüber mit einem Antimückenspray einsprühen, das den Wirkstoff DEET enthält.

Nächtliche Angriffe in Laos: Abschnitt der

Nationalstraße

13 meiden

In Laos sollten Urlauber bestimmte Gebiete und Straßen meiden. So habe es auf der Nationalstraße 13 nahe Kasi und Phu Khun in jüngster Zeit mehrmals nächtliche Angriffe mit Schusswaffen gegeben, teilt das Auswärtige Amt in Berlin mit. Es rät dringend dazu, den Streckenabschnitt speziell zwischen Kilometer 220 und 270 bei Dunkelheit nicht zu befahren. In der Provinz Xaysomboun ist seit November 2015 ebenfalls mehrfach von Schusswaffen Gebrauch gemacht worden: Auf Reisen in diese Provinz sollten Urlauber daher verzichten.

dpa


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