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Ein Airbus A320neo steht in Hamburg auf dem Flughafengelände.

Ein Airbus A320neo steht in Hamburg auf dem Flughafengelände. © Lukas Schulze

Luftverkehr

Bar und Büro im Flieger der Zukunft

Die Luft in Flugzeugkabinen der Lufthansa ist super sauber. Das ergab eine Umfrage. Eine andere Befragung ergab, dass sich viele Passagiere in wenigen Jahren Bars und Büros in Flugzeugen vorstellen können. Dies und mehr in den Airline-News:

Umfrage: Bar im Flugzeug wird in rund zehn Jahren Standard sein

Flugzeuge werden in knapp zehn Jahren standardmäßig eine Bar und Büromöglichkeiten bieten - so stellt es sich zumindest rund jeder Dritte in Deutschland vor. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage hervor. Demnach glauben 29 Prozent, dass Flugzeuge 2025 über solche Einrichtungen verfügen werden. Immerhin 13 Prozent denken, dass Flugzeuge dann Panorama-Glasdächer haben werden.

Auch an Flughäfen glauben viele an eine zunehmende Automatisierung: Insgesamt 71 Prozent stimmen zumindest eher der Aussage zu, dass bis 2025 Personal immer stärker durch Technik ersetzt wird. Ähnlich sieht es mit Blick auf den Verkehr auf der Straße aus: Die Mehrheit (61 Prozent) denkt, dass 2025 selbstfahrende Autos genutzt werden. An der Umfrage im Auftrag von Kayak.de vom 2. bis 4. März nahmen 2013 Personen ab 18 Jahren teil.

Lufthansa-Messungen: Kabinenluft in Flugzeugen sauber

Die Luft in Flugzeugkabinen ist einer Messreihe der Lufthansa zufolge so sauber wie in Arbeitsräumen am Boden. Gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) habe man im Zeitraum von April 2013 bis Mai 2015 bei 108 Testflügen die Kabinenluft mit einem eigens entwickelten Messkoffer untersucht, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit.

Während der Flüge mit verschiedenen Airbus-Jets der Typen A380 und A320 sei es auch zu Geruchsvorfällen gekommen, ohne dass dabei die besonders schädlichen Trikresylphosphate (TCP) nachgewiesen werden konnten. Die Werte für alle mehr als 200 untersuchten Stoffen hätten unterhalb gültiger deutscher und internationaler Richtwerte gelegen, teilte die Lufthansa mit. Unter anderem wurde auch nach Kohlenmonoxid, Ozon und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) gesucht.

Zuletzt hatten Arbeitsmediziner der Universität Göttingen die VOC neben Organophosphaten als mögliche Ursache für eine Reihe gesundheitlicher Beschwerden des Kabinenpersonals benannt. Die Mediziner haben nach eigenen Angaben mehr als 140 Patienten untersucht. Umstritten ist insbesondere die Anerkennung der Beschwerden als Berufskrankheit.

Check-in am Flughafen Hamburg schließt teils früher

Am Hamburger Flughafen schließen Check-in und Gate seit 1. März teils früher als üblich. Grund sind Bauarbeiten. Durch die frühere Schließung von Check-in und Gate soll dafür gesorgt werden, dass trotz der baustellenbedingten längeren Abfertigungswege die Flüge pünktlich abheben können, teilt der Hamburg Airport mit. Die grundsätzliche Empfehlung, zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, gelte daher nun besonders.

dpa


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